Startseite | Kontakt | Links | Impressum | Podcast | Warum Freimaurerei?

mens sana in corpore sano

Reisen und Wandern

Die rituellen Reisen bei Aufnahme und Beförderung stellen ein wichtiges Erlebnis im Freimaurertempel dar.

Sie dienen der inneren Reflektion („Schau in Dich“). Das Wandern im „Gesellengrad“ soll den Blick nach außen, um sich lenken („Schau um Dich“).
Jeder Geselle ist aufgerufen, andere Logen und Lehrarten kennen zu lernen, um Unterschiede zu erkennen, aber auch um Gastfreundschaft im Sinne der weltweiten Bruderkette zu erfahren.

Während der Naziherrschaft wurden in Deutschland ab 1933 alle Freimaurerlogen geschlossen.
Dennoch hat es verschiedenartige Versuche gegeben, die Gemeinschaften zu erhalten. Viele „tarnten“ sich als Wandervereine.
So gehörte auch die „Treue“ zu den sogenannten Wanderlogen und traf sich bis 1945 regelmäßig „im Grünen“ und hat dabei wahrscheinlich das ein oder andere brüderliche Gespräch weiter führen können; (Aufzeichnungen sind im Logenarchiv aufbewahrt).

Die Tradition des Wanderns hat sich bis heute fortgesetzt.
Einmal im Monat trifft sich die „Treue“ an interessanten Orten Berlins oder Umgebung, die meist von einem kundigen Bruder erläutert und begleitet werden, den Abschluss bildet meist ein gemeinsames Mittagsmahl.
Es ist Gelegenheit, die Geselligkeit in familiärem Kreis ohne rituelle und äußere Zwänge genießen zu können.

Gäste sind hierzu gerne gesehen.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an uns.

Mindestens einmal im Jahr führt die „Treue“ auch eine mehrtägige Logenreise durch. Auch diese ist fast immer verbunden mit dem Besuch einer Loge und einer gemeinsamen Tempelarbeit. Dies fördert die Gemeinschaft, zumal auch hier alle Familienangehörige oder Freunde zugegen sein können; (mit Ausnahme der Tempelarbeiten, die nur den Brüdern Freimaurern offen stehen).
In den letzten Jahren wurden u.a. Reisen durchgeführt nach: Bodrum (Türkei), Bayreuth, Bautzen, Görlitz, Rostock, Schwerin, Bernburg, Brüssel.