Die Mannschaft
Die „Treue“ vor dem Aufstieg in die Bundesliga?
Unsere Loge
Eine Loge funktioniert fast wie eine Fußballmannschaft.
Sie besteht aus genialen Einzelspielern, aber funktioniert dauerhaft erfolgreich nur, wenn sich ein Mannschaftsgebilde, eine Gemeinschaft herausbildet, die sich geschriebenen und ungeschriebenen Regeln, zu nennen wäre vorrangig das Ritual für die Tempelarbeiten, unterwirft.
Die Steuerung, und gleichzeitig Motivation, sollte von dem gewählten Meister vom Stuhl, sozusagen Spielertrainer, leise aber bestimmt, und manchmal auch lautstark, aber mit Herz erfolgen.
Wie kann die Leistung einer Logenmannschaft gemessen werden?
Sicherlich kein geeigneter Maßstab wäre die Spendenfreudigkeit. Herrscht doch – entgegen profaner Meinung – keineswegs in allen Logen Wohlstand, der nur unter das Volk zu bringen wäre.
Es ist aber trotzdem das soziale Engagement jedes Einzelnen feststellbar.
Ein Logenbruder beschreibt es in etwa so: „Meine Kollegen wundern sich, dass sie nicht mit mir streiten können.“ Die Setzwaage (heute: Wasserwaage genannt) ist uns ein Maßstab für die eigene Ausgeglichenheit.

Die Lebendigkeit einer Loge zeigt sich an dem „Nachwuchs“.
Das müssen keineswegs besonders jung-dynamische Persönlichkeiten sein, sondern geschätzt werden auch die, die bereits eine innere Distanz zu den Stürmen des Lebens, eine Souveränität, gewonnen haben.
Die geistige Vielfalt und Pluralität der Meinungen bestimmt die Freude der Logengemeinschaft und zeigt ihre Qualität.
Wie viel abweichende Äußerungen verträgt sie? Keine Loge ist frei von Konflikten.
Aber brüderliches Verständnis, Zuhören können, und Respekt vor der (vielleicht bisweilen schwierigen) Persönlichkeit eines Bruders sind Leitprinzipien.
Es gibt nicht die „beste“ Loge, die alljährlich gekürte, die explosionsartig gewachsene .
Es gibt sympathische, sehr intellektuelle, sehr überzeugte Logen.
Sie alle pflegen aber insbesondere die Fairness im Miteinander, sodass weniger Konkurrenz als die Verfolgung gemeinsamer Ziele im Mittelpunkt des Strebens steht.
In welcher Liga spielen nun die Freimaurer?
Weder sind sie „ganz oben“ an den politischen oder gesellschaftlichen Schalt- und Machtzentren zu finden, noch sind sie so unbedeutend, dass man sie völlig aus den Augen verlieren sollte.
In der Bescheidenheit liegt Größe. Eine „Niederlage“ mit Gelassenheit und nicht mit Zorn annehmen, darin zeichnen sich „geniale“ Freimaurer aus und versuchen dies, ihren Brüdern mit Zurückhaltung, nicht mit dogmatischer Agitation zu vermitteln.
Sie sind sozusagen der „Libero“ der Mannschaft, der Ausputzer, der mit wenig Bewegung, aber Übersicht, den entscheidenden Spielzug einleitet. Aber einer muss diesen Pass aufnehmen und ihn vollenden…

„Diese Freiheit ist eine Freiheit unter Tätigen, die Stille eine Stille zwischen Menschen. Das Mysterium … ständig Wirklichkeit bei dem, der inmitten der Welt frei von sich selber ist.“
Hammerskjöld
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